Sonntag, 16. Juli 2017

Neues aus unserem Garten

“Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies”
Diesen Spruch hat meine Mama als Spruchtafel für den Garten bekommen. Ich finde ihn wunderbar, weil ich es genau so empfinde!
Gerne möchte ich euch heute an unserem kleinen Stückchen Paradies teilhaben lassen.
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Mit dem Vorgarten und der rechten Seite sind wir fertig. Dort müssen nur noch die Hecke gut anwachsen und der Zaun im Vorgarten inklusive der Mauer fertig verputzt werden. Im Garten hinter dem Haus gibt es noch etwas mehr zu tun. Was wir aber teilweise erst nächstes Jahr machen werden.
Die rechte Seite ist bei uns Süden und es knallt die Sonne richtig drauf. Darum haben wir hier eine Art “Staudenwiese” mit Bäumen angelegt. Die meisten Pflanzen außer der 4 “Carpinus Betulus”-Bäume sind Ableger aus den Gärten des alten Hauses, meiner Mutter sowie meiner Schwiegermutter. Darüber hinaus habe ich einige Stauden selbst gezogen. Angefangen mit dem Einsammeln der Samenkörner bis zum Einpflanzen der Staude. Gerade mit den selbstgezogenen Stauden fühle ich mich besonders verbunden. Wenn sie anfangen zu blühen, entstehen tolle Glücksmomente wie z.B. bei diesen Lupinen.
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Dort tummeln sich unter anderem  Cosmea, Rittersporn, Baldrian, Schafgabe, Blutweiderich, Mohn, Phlox, Frauenmantel, Erdbeeren, Rhabarbar, Ringelblumen, Kamille, Wolfsmich und noch einiges mehr.
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Der Rittersporn ist besonderst schön und sticht mit seinem intensiven blau/lila Farbton besonders hervor. Die Staudenstützen aus Weide habe ich selbst geflochten.
Und hier ein paar Bilder vor bzw. während der Sanierung:
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Der Vorgarten
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Beim Vorgarten habe ich lange überlegt, wie dieser aussehen könnte. Generell haben wir uns auch beim Garten sehr am Baujahr des Hauses orientiert. Typisch für die 30er Jahre sind die formalen Gärten. So ist auch unser Garten klar geliedert. Dabei haben wir darauf geachtet, dass die Blumen- und Staudenbeete lang aber nicht breit sind. Ich finde dadurch entsteht eine schöne Flucht. Zu breite Beete hingegen können schnell ungeordnet wirken. Aber da hat jeder seinen eigenen Anspruch und das ist ja das Schöne.
So ist unser Vorgarten in 7 Streifen aufgeteilt. Zuerst die Mauer, die einen Zaun, ähnlich dem Rosenbogen, aus Stahl und mit 3 Querstäben haben soll. Dann kommen eine große Auswahl an Rosen, hauptsächlich von David Austin. Ich liebe seine Rosen! Eine meiner Lieblingsrosen ist die Munstead Wood.
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Dazwischen haben wir verschiedene mehrjährige Kräuter angepflanzt. Im Anschluss eine durchgezogene Linie Lavendel, die wiederum mit Cortenstahl abgegrenzt ist. Dann einen Streifen Rasen, welcher durch Klinkersteine abgegrenzt wird. Zum Schluss der Weg aus einheimischem Splitt.
Vorher Bilder
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Das untere Bild mit Gerüst ist etwas älter wie 1 Jahr alt, ca. Anfang Mai 2016
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Zum Abschluss noch etwas leckers. Ein Omlett mit Kapuzinerblüten, Zucchiniblüten und diversen Kräutern aus unserem bunten, fröhlich gemixten Hochbeet nach Permakultur. Echt witzig was darin alles wächst. Sogar Kartoffeln, die hatte ich gar nicht gepflanzt.
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Die Insektenhotels aus Ton habe ich selbst getöpfert. Das aus Holz habe ich vor längerem mal auf Dawanda gekauft. Bin gespannt, ob die Insekten meine aus Ton auch besetzen werden. Das aus Holz ist zum Teil schon bewohnt. Generell ist es toll, wie schnell es sich bei den Insekten rumgesprochen hat, sich doch bei uns im Garten aufzuhalten. Wunderbar wie es bei uns inzwischen summt und flattert Smile
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Samstag, 8. Juli 2017

Kaffekränzchen

Ich bin zwar nicht die große Backfee, aber ab und an bei besonderen Anlässen, schaffe auch ich es Kuchen zu backen. Es war ein schöner Anlass, da einer meiner ältesten und liebsten Freundinen uns besucht hat. So hatte ich die Gelegenheit meine neuen Marimekko Servietten rauszuholen. Das tolle 70er Jahre Retrogeschirr von Rosenthall habe ich vor längerer Zeit recht günstig und vor allem sehr vollständig, mit Eßgeschirr, Salatschüsseln, Suppenschüsseln und noch vielem mehr, in einem Gebrauchtwarenkaufhaus gekauft. Rundum ein wunderschöner Nachmittag.
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Bei dem Kuchen handelt es sich um einen schwedischen Mandelkuchen mit Zitrone. Sehr lecker und auch recht einfach zu backenSmile
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Die Holzkuchenschaufel ist neu. Ich habe sie auf dem Flechtmarkt, von welchem ich letzte Woche berichtet habe, gekauft. Hatte sowas vorher noch nicht gesehen und war gleich begeistert.
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Geschmückt haben wir den Tisch mit Blumen aus unserem Garten.
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Meine neue Scheurich Vase durfte nicht am Tisch fehlen.
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Der Hefezopf ist mit einer meiner Lieblingsblumen, der Duftwicke, geschmückt.
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Sonntag, 2. Juli 2017

Tipps und Tricks beim Sticken // Weidepfad Kleingartach

Auch heute widme ich mich zwei Themen in meinem Post.
Einmal für alle, die die gerne sticken bzw. eine Stickmaschine haben. Auf dem Bernina Blog habe ich einen Beitrag zu folgenden Thema veröffentlicht.
Tipps und Tricks: Positionieren einer Stickerei auf einem T-Shirt. Als Beispiel habe ich das Radieschen Trio auf ein T-Shirt von Elmar gestickt.
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Im Hintergrud kann man ein bisschen unseren Bauwagen sehen. Den wir inzwischen mit einer Ferrow & Ball Farbe, der Farbe Down Pipe, gestrichen haben. Dabei haben wir dieses mal nicht die Originalfarbe verwendet, sondern uns im Fachgeschäft anmischen lassen. Inzwischen haben viele Farbenfachgeschäfte die Rezepturen von namenhaften Farbhersteller und mischen diese auch ganz offiziell. So dass man sich die Farbkombinationen auch mit herkömmlicher Farbe jeglicher Marke zusammen mischen lassen kann. Dies spiegelt sich natürlich auch im Preis wieder. Auch auf dem Bild sichtbar sind unsere Holzstäbe, die wunderschön mit Wollresten umstrickt wurden. Meine Schwiegermutter, die wunderbar stricken kann, hat dies für uns gestrickt.
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Vorher ohne Farbanstrich.
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Nun zum zweiten Teil meines Posts. Dieses mal wieder zum Thema Garten und wieder aus Kleingartach , dem Ort in dem ich aufgewachsen bin. Letzte Woche habe ich euch den Schrebergarten meiner Mama vorgestellt und diese Woche möchte ich euch den Weidelehrpfad in Kleingartach vorstellen.
Die Gründerin Ursula Weissert-Hartmann hat vor Jahren diesen Weidelehrpfad ins leben gerufen. Mit sehr viel Engament setzt sie sich für diesen Pfad ein.
Ziel ist es die Kulturlandschaft in ihrer Vielfalt, Eigenart und Schönheit zu bewahren und historische Kulturlandschaften zu erhalten.
2014 wurde Frau Ursula Weissert-Hartmann, Weidenlehrpfad Kleingartach mit dem "dm-Preis für Engagement" ausgezeichnet. Durch das Preisgeld von 1000€ wurde für das Projekt "die Weidenkirche" weitestgehenst finanziert.
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Vor gut drei Wochen fand zum 3. Mal der Flecht und Genießermarkt statt. Wir haben mit großer Begeisterung und als Einheimische auch mit einem bisschen Stolz teilgenommen.
Dazu ein paar Bilder, die an diesem schönen Tag entstanden sind.
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Meine Mama zusammen mit ihrer Feundin, die durch einen Weidebogen am Weidepfad gehen.
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Ein Weidetunnel
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Eine Bank die durch einen Weidebogen geschutzt ist.
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Verschiedene Weidearten
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Es gab wunderschöne Handarbeiten aus Weide, Holz und noch vieles mehr zu kaufen. Besonders angetan haben es mit die organisch geformeten Körbe.
Der Höhepunkt ist die Kirche aus Weide.
Die "Gotischen Weidenbögen" bestehend aus sieben verschiedenen Weidenarten und wurden bündelartig, um das vorgefertigte Rankgerüst mit Kokosgarn gebunden. Die Zwischenräume wurden zaunartig angelegt sowie ein Madeirarand als Abschluss gewunden.
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Auch ausserhalb des Flechtmarktes kann der Weidepfad besucht werden und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
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